Erst die Warnungen vor Krawallen, dann die Bilder brennender Barrikaden: Die Gen-Z-Proteste vom 31. Oktober 2026 lieferten Politik und Medien reichlich Stoff für Alarmmeldungen. Doch während Zehntausende gegen steigende Lebenshaltungskosten, Bildungsmisere und Wehrpflicht demonstrierten, dominierten Ausschreitungen die Schlagzeilen. Wer für sämtliche Gewalttaten verantwortlich war, bleibt teilweise ungeklärt. Die entscheidende Frage lautet: Wird hier über Jugendprotest berichtet – oder wird eine ganze Generation durch die Taten einzelner Randalierer zum Sicherheitsproblem erklärt?
Drei Landtagswahlen, drei schwere Schläge für die Partei des Bundeskanzlers: In Sachsen-Anhalt wird die CDU deklassiert, in Berlin verliert sie 9,5 Prozentpunkte, in Mecklenburg-Vorpommern fliegt sie mit 4,9 Prozent erstmals aus einem Landesparlament. Friedrich Merz nennt das selbst ein „Desaster“ – will aber weitermachen. Für seine Kritiker spitzt sich damit die Führungsfrage dramatisch zu: Wie viele Niederlagen verträgt die CDU noch, bevor sie Merz austauscht?
















