Donald Trump fordert einen neuen Präsidenten für die Ukraine. Wladimir Putin profitiert vom amerikanisch-russischen Diesel-Deal. Und Wolodymyr Selenskij? Der kämpft plötzlich nicht nur gegen Moskau, sondern auch gegen den politischen Gegenwind aus Washington. Was wie ein diplomatischer Warnschuss aussieht, könnte zur Machtfrage werden. Doch wer verwechselt hier eigentlich Wunsch und Wirklichkeit? Selenskij, der trotz militärischer Rückschläge auf Widerstand setzt? Oder Trump, der Putin wirtschaftliche Zugeständnisse macht und dafür Frieden erwartet? Der „schwarze Fleck“ ist angekommen. Sein Absender bleibt politisch umstritten.
Drei Landtagswahlen, drei schwere Schläge für die Partei des Bundeskanzlers: In Sachsen-Anhalt wird die CDU deklassiert, in Berlin verliert sie 9,5 Prozentpunkte, in Mecklenburg-Vorpommern fliegt sie mit 4,9 Prozent erstmals aus einem Landesparlament. Friedrich Merz nennt das selbst ein „Desaster“ – will aber weitermachen. Für seine Kritiker spitzt sich damit die Führungsfrage dramatisch zu: Wie viele Niederlagen verträgt die CDU noch, bevor sie Merz austauscht?
















