Bundeskanzler Friedrich Merz warnt vor Russland als Gefahr für Europas Demokratie. Doch ausgerechnet seine eigene Politik wirft unbequeme Fragen auf. Milliarden für Aufrüstung, immer neue europäische Vorgaben, Streit um Meinungsfreiheit und eine Wirtschaft unter Druck: Wer schützt eigentlich die Interessen der deutschen Bürger? Auch Merz' Vergangenheit beim Finanzgiganten BlackRock rückt erneut ins Blickfeld. Eine politische Abrechnung mit dem Widerspruch zwischen beschworener Freiheit und wachsender staatlicher Einflussnahme – ohne die tatsächliche russische Bedrohung auszublenden.
Drei Landtagswahlen, drei schwere Schläge für die Partei des Bundeskanzlers: In Sachsen-Anhalt wird die CDU deklassiert, in Berlin verliert sie 9,5 Prozentpunkte, in Mecklenburg-Vorpommern fliegt sie mit 4,9 Prozent erstmals aus einem Landesparlament. Friedrich Merz nennt das selbst ein „Desaster“ – will aber weitermachen. Für seine Kritiker spitzt sich damit die Führungsfrage dramatisch zu: Wie viele Niederlagen verträgt die CDU noch, bevor sie Merz austauscht?
















